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15. Spieltag, SV Fortuna Gefell – TSV 1860 Ranis II 2:1 (0:0)

2. Kreisliga, 15. Spieltag, SV Fortuna Gefell – TSV 1860 Ranis II 2:1 (0:0)

Schlammschlacht endet mit Niederlage

Die älteren werden sich noch dran erinnern, die jüngeren haben vielleicht schon mal etwas davon gehört. 3. Juli 1974, Frankfurt am Main, Waldstadion, WM Zwischenrunde, BRD gegen Polen. Warum wird dieses Spiel in einem Bericht der 2. Kreisliga erwähnt? Weil der Platz in Gefell stellenweise stark danach aussah… Doch dazu später nochmal.

Zu Beginn der Partie übernahmen die Gastgeber gleich die Initiative. Bereits nach 10 Minuten war Ranis im Glück, denn ein Abwehrspieler klärte auf der Linie für den bereits geschlagenen Torwart Christian Schmidt. Die Burgstädter überstanden aber die erste Angriffswelle der Fortuna und fanden nach etwa 20 Minuten auch den Weg nach vorn, doch Ludwig vergab die gute Möglichkeit zu überhastet. Bis zur Halbzeit entwickelte sich eine Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Die besseren hatte der Gastgeber, doch Schmidt und seine Vorderleute konnten immer wieder klären.

Die zweite Halbzeit begann mit einem Paukenschlag: 49. Minute, Ludwig mit schönem Schuss, doch der Keeper der Gefeller klärt auf Kosten eines Eckballs. Die Ecke jedoch konnte Ranis verwerten, Hagert traf aus dem Gewühl heraus zur Führung. Gerade noch gejubelt, gingen die Köpfe jedoch schon wieder nach unten. Grund dafür der postwendende Ausgleich, bei dem eine Flanke länger und länger wurde und plötzlich im Netz lag. Alles beim alten, Unterschied nur 1 Tor auf beiden Seiten. Das Spiel ging weiter wie in Hälfte eins, die besseren Chancen diesmal bei den Burgstädtern, z.B. ein Lattentreffer durch Ludwig. In Minute 80 die spielentscheidende Szene. Eckball Gefell, Querschläger Bergner (man könnte sagen wunderschöne Vorlage), Tor. 2:1 für die Hausherren. Bei diesem Ergebnis beendete der Schiedsrichter die Partie.

Nochmals zum eingangs erwähnten Platzzustand. Angeblich war am Vortag ein Schiedsrichter aus einer höheren Liga zur Platzbesichtigung anwesend und hat den Platz für bespielbar erklärt. Ein bespielbarer Platz bedeutet aber nicht nur, dass Linien gezogen sind und Tore stehen, sondern er darf auch nicht die Gesundheit der Spieler gefährden. Doch wenn man beim Laufen mit dem Schuh bis zum Knöchel im Matsch versinkt, dann ist das erhöhte Verletzungsgefahr. Eine plötzliche Drehung oder plötzliches Abbremsen, kann sich ja jeder seinen Teil denken was passieren kann. Zum Glück ist niemandem etwas passiert, aber muss es denn wirklich sein, dass man für ein Spiel der 10. Liga seine Gesundheit gefährdet?

 

In Blau-Gelb: C. Schmidt – Ebert, Kaesler, Biermann (Franke) – Noll, Hagert, Conjo, Bergner, Loth – M. Vogt (F. Schmidt), Ludwig

 

Bericht von Patrick Noll.